Veröffentlicht am: 2026-10-29

Äußere und innere Mehrsprachigkeit: Formen und Funktionen in Texten

Norbert Richard WOLF
Germanistische Werkstatt
Rubrik: Sprachwissenschaft
DOI https://doi.org/10.25167/pg.6386

Abstract

Unter äußerer Mehrsprachigkeit wird die Tatsache verstanden, dass in einer Gesellschaft oder in einer Gemeinschaft mehrere Sprachen verwendet werden. Demgegenüber bezeichnet der Begriff innere Mehrsprachigkeit die Nutzung mehrerer Varietäten einer Sprache in einer Gesellschaft oder in einer Gemeinschaft. Die sogenannte schöne Literatur (im weitesten Sinn) verarbeitet diese Formen von Mehrsprachigkeit in unterschiedlicher Weise. So können Texte aller Art, vom Chanson über den Schlager, von der fiktiven zur autobiografischen Erzählung, von der experimentellen Lyrik zu Personencharakterisierung in Dramen Mehrsprachigkeitssituationen illustrieren, verarbeiten und kommentieren. Zu dem können solche Texte demonstrieren, dass Mehrsprachigkeit der Sprachkultur in einer Gesellschaft oder einer Gemeinschaft zu einem hohen Niveau verhilft.

Schlagworte:

äußere Mehrsprachigkeit, innere Mehrsprachigkeit, Sprachkunst, schöne Literatur, Migration

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Zitierregeln

WOLF, N. R. (2026). Äußere und innere Mehrsprachigkeit: Formen und Funktionen in Texten. Germanistische Werkstatt, (15), 9–34. https://doi.org/10.25167/pg.6386

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