https://doi.org/10.25167/pg.6390
Der Beitrag diskutiert die Rolle des Deutschen im mehrsprachigen Mitteleuropa aus sprach-, kultur- und bildungspolitischer Perspektive. Ausgehend von der These, dass Deutsch in der Region vor allem als Partnersprache Zukunft hat, werden historische Ambivalenzen, gegenwärtige Prozesse der Englischisierung, Migration und Digitalisierung sowie deren Folgen für Hochschule und Sprachunterricht analysiert. Deutsch erscheint dabei nicht als Konkurrenz zum Englischen, sondern als regional verankerte Sprache der Kooperation, Nachbarschaft und kulturellen Vermittlung.
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