Veröffentlicht am: 22026-10-29 — aktualisiert am 2026-10-30

Sprachbiographien im deutsch-polnischen Grenzraum: Piła (Schneidemühl) und Umgebung

Anna ZIELIŃSKA , Irena RAWDZIC-JANKOWSKA
Germanistische Werkstatt
Rubrik: Sprachwissenschaft
DOI https://doi.org/10.25167/pg.6393

Abstract

In unserem Beitrag präsentieren wir die Ergebnisse unserer Forschungen in einer historischen deutsch-polnischen Grenzregion. Im Mittelpunkt stehen zweisprachige Familien, die seit Generationen in der Stadt Piła (bis 1945 Schneidemühl) und ihrer Umgebung ansässig waren und dort bis heute leben. Das Gebiet gehört heute zur Woiwodschaft Großpolen (Wielkopolskie). Auf der Grundlage von Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen stellen wir die schwierige Situation der deutschsprachigen Bevölkerung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg dar. Dabei konzentrieren wir uns auf die Prozesse des Sprachwechsels vom Deutschen zum Polnischen in den Familien unserer Gewährspersonen. Der Beitrag vermittelt ein Bild der soziolinguistischen Situation in einer historisch zweisprachigen Region Westpolens.

Schlagworte:

Sprachbiographien, deutsch-polnisches Grenzgebiet, Sprachwechsel, deutsche Minderheit

Dateien herunterladen

Zitierregeln

ZIELIŃSKA, A., & RAWDZIC-JANKOWSKA, I. (2026). Sprachbiographien im deutsch-polnischen Grenzraum: Piła (Schneidemühl) und Umgebung. Germanistische Werkstatt, (15), 143–162. https://doi.org/10.25167/pg.6393

Zitiert von / Teilen

##plugins.themes.libcom.BOCookieBarText##