##plugins.themes.libcom.datePublished##: 2026-10-29

Grammatikalisierung an der Grenze: „sein + klar“ im Wandel

Barbora BROŽOVIČOVÁ
Germanistische Werkstatt
Rubrika: Sprachwissenschaft
DOI https://doi.org/10.25167/pg.6388

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Die Studie untersucht die Wortfügung Subjekt + sein + klar aus grammatikalisierungstheoretischer Perspektive. Auf der Grundlage einer qualitativen Korpusanalyse wird analysiert, inwieweit klar in prädikativer Position frühe Grammatikalisierungstendenzen aufweist. Berücksichtigt werden dabei semantische Desemantisierung, strukturelle Fixierung und funktionale Spezialisierung. Die Ergebnisse zeigen neben lexikalischen auch metaphorische, elliptische und phraseologische Verwendungsweisen. Insgesamt lässt sich die Konstruktion als Grenzfall beschreiben, der zwar noch kein grammatisches Zeichen darstellt, jedoch strukturell anschlussfähig für weiterführende konstruktionsbedingte Entwicklungen ist.

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BROŽOVIČOVÁ, B. (2026). Grammatikalisierung an der Grenze: „sein + klar“ im Wandel. Germanistische Werkstatt, (15), 55–68. https://doi.org/10.25167/pg.6388

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